Geeignete Hölzer für Holzfenster

Hergestellt werden die Holzfenster aus vielen Holzarten, die aus Europa sowie aus Übersee kommen. Angeboten werden Holzfenster aus den Holzsorten Kiefer, Fichte, Lärche, Eiche, es werden auch Fenster aus Mahagoni, Meranti oder Oregon Pinie angefertigt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Holzsorten, die von Laubbäumen oder von Nadelbäumen stammen. Diese Holzsorten haben sich im Laufe der Jahrzehnte für den Fensterbau bewährt. Die deutschen Hersteller von Holzfenstern achten bei der Holzauswahl darauf, dass sie nur Hölzer aus nachhaltiger Bewirtschaftung verwenden. Nachhaltige Bewirtschaftung bedeutet, die Menge Holz, die geschlagen wird, muss in gleicher Menge aufgeforstet werden. Die Garantie ist nicht nur bei den europäischen Hölzern gegeben, sondern auch bei den Hölzern aus Übersee. Zum Fensterbau wird nur massives Holz verwendet, welches zudem formstabil ist. Der Bauherr sollte auf die Residenzklasse des Holzes achten. Es gibt die Residenzklassen eins bis fünf, dadurch ist die Widerstandskraft des Holzes gegen Pilze erkennbar.

Holz ist ein Naturprodukt und so kann es zu kleinen Farbunterschieden kommen, die Maserung ist unterschiedlich und es können Äste zu sehen sein, also natürliche Wachstumsmerkmale. Eine Lackierung überdeckt solche Merkmale. Werden die Holzfenster lasiert, kommt aber die wunderschöne Maserung des Holzes besonders gut zur Geltung. Teakholz eignet sich sehr gut für Fenster, es ist ein sehr hartes Holz, welches zudem eine sehr schöne Farbe hat. Allerdings muss Teakholz regelmäßig mit Teaköl ein- bis zweimal im Jahr behandelt werden. Dann sehen die Fenster aber auch immer sehr gut aus und halten extrem lange. Auch sehr lange halten Holzfenster, die aus Mahagoni oder europäischer Eiche angefertigt wurden. Die Holzsorten Robinie oder Edelkastanie zählen ebenfalls zu den haltbaren Kernhölzern.